DRM-frei: Erste Erfahrungen mit download.mediamarkt.de

January 30th, 2009

Nachdem der kürzlich gestartete Media Markt Download-Shop für Musik  ohne DRM mit recht aggressiven Preisen in den Markt eingestiegen ist, habe ich den alljährlichen Media Markt Gutschein in eine “Download Karte” umgewandelt und erste Gehversuche im Download-Portal unternommen und möchte die dabei gesammelten Erfahrungen kurz zusammenschreiben.

Angebot

Das Angebot erscheint umfangreich. Nach eigenen Angaben sind über 3 Millionen Musikdateien verfügbar. Sowohl die vier Major- als auch eine Vielzahl der Independent-Labels scheinen vertreten, so dass auch Anhänger ausgefallener Musikrichtungen auf ihre Kosten kommen. Stichprobenartige Suchen nach einschlägigen Vertretern der Genres EBM, Aggrotech, Darkwave und Gothic liefern zufriedenstellende Ergebnisse.

Preis

Neben je 300 besonders günstigen Tracks (je 0,50€) und Alben (je 5,00€) aus verschiedenen Genres werden die meisten Lieder für 0,99€ und die meisten Alben für 9,99€ angeboten. Damit positioniert sich Media Markt zwischen den DRM-freien Musikstücken von musicload.de und den leider nur nach Installation zusätzlicher Software erhältlichen Liedern von itunes.com. Verglichen mit den Preisen im Laden ist die Preisfindung im Onlineshop als fair zu bezeichnen, ältere Alben sind jedoch mit Sicherheit in Geschäften deutlich billiger zu bekommen.

Qualität

Die MP3-Dateien sind mit mindestens 320kibps codiert, Qualitätsprobleme sind somit nicht zu erwarten. Bei der Dateibenennung fällt das fehlende Trennzeichen zwischen Künstler und Titel sowie die fehlende Kennzeichnung der Tracknummer auf dem jeweiligen Album negativ auf, die Reihenfolge einzelner Alben gerät beim Abspielen durcheinander. Die ID3-Tags sind sowohl in Version 1 als auch Version 2 weitestgehend komplett ausgefüllt und lassen (bei mir) keine Wünsche offen.

Technik

Beim Stöbern fällt negativ auf, dass sich Tracklisten von Alben dank des Einsatzes von Javascript nicht in einem neuen Fenster oder Tab öffnen lassen. Der Benutzer wird hier auf die Navigation in einem Fenster beschränkt. Unbedarfte Benutzer werden so möglicherweise vor Fehlern bewahrt, erfahrene Benutzer fühlen sich dadurch jedoch unnötig eingeschränkt.

Die bereits schon erwähnte Download Karte lässt sich bei der Bezahlung nicht mit anderen Bezahlmöglichkeiten kombinieren. Überschüssiges Guthaben verbleibt auf der Karte, so dass sich das komplette Aufbrauchen einer runden Summe als schwierig erweist. Die Bezahlung selbst erfolgt mit der Download Karte unkompliziert mittels Eingabe von Kartennummer und aufgedruckter PIN, die Bestätigung erfolgt sofort.
Alternativ zu der Bezahlung mit der Download Karte kann mittels Click&Buy (Firstgate) oder gängigen Kreditkarten bezahlt werden.

Der Download gestaltet sich in meinem Fall schwierig:
Der erste Gesamtdownload nach Bezahlung (4 Alben und 6 Einzelstücke, geschätzt 1,5 GiB) schlägt fehl und bricht serverseitig bei exakt 666MiB ab, womit bereits einer der drei gestatteten Download-Versuche verbraucht ist. Zusätzlich fällt die fehlende Längenangabe des Downloads negativ auf, der Benutzer erhält so keine Möglichkeit, qualifizierte Aussagen über den Fortschritt des Downloadvorgangs zu treffen.

Auswahlverfahren der Media Markt Downloads

Auswahlverfahren der Media Markt Downloads

Beim Versuch, die erworbenen Musikstücke (die interessanterweise zuweilen als “MP3-Musikvideo” bezeichnet werden) und -Alben über die Downloadliste erneut herunterzuladen machen sich weitere Unzulänglichkeiten bemerkbar: Erneute Downloads müssen einzeln (jeweils für einzelne Musikstücke bzw. ganze Alben) “angefordert” werden. Das so genannte “Anfordern” einzelner Einträge leitet den Benutzer auf eine weitere Seite mit einer kompletten Liste all seiner Downloads weiter, wo die gewünschten Musikstücke einzeln (eine Möglichkeit, alle Musikstücke anzuwählen, gibt es nicht) selektiert werden müssen und erst danach zum Download ausgewählt werden können. Im zweiten Schritt fällt sogar die Auswahl der Alben als Einheit weg, so dass auch beim Kauf von Alben alle Lieder einzeln selektiert werden müssen.
Ist die Auswahl getroffen, erhält der Benutzer erneut die Möglichkeit, die gesamte Auswahl als Zip-Datei oder jedes Lied einzeln herunterzuladen. Auch hier fehlt die Längenangabe bei den Downloads. Erneute Verbindungsprobleme bei den (jetzt kleineren) Downloads treten nicht auf.

Fazit

Das umfangreiche Angebot, die weitestgehend attraktive Preisgestaltung und die Möglichkeit zum Download ohne zusätzliche Software machen download.mediamarkt.de zu einer interessanten Alternative zu den bisherigen Platzhirschen im deutschen Musikdownload-Markt. Die technischen Probleme und mangelnde Benutzbarkeit liegen im Bereich des Lösbaren, so dass hier auf zeitnahe Behebung gehofft werden darf, nach welcher das Download-Portal sehr zu empfehlen sein dürfte.

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Was macht facebook besser als studivz?

January 5th, 2009

Nach langem Zögern habe ich mich Anfang Dezember tatsächlich mal bei facebook angemeldet und bin darüber ein gutes Stück web2.0-abhängiger geworden als dies vorher der Fall war. Warum? Read more…

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woof – share files easily

December 12th, 2008

Computers nowadays are an essential part of our everyday life, yet a simple “just send that file over” often still is a problem. There obviously are numerous solutions, most of them are however tailored to set up permanent access, e.g. samba shared, fileservers. Setting these up involves quite some work – too much work for just sharing one file once. Enter woof. woof allows you to share single files and directories with great ease, all you need is a linux shell and python installed. Read more…

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Vorweihnachtliche Updates

December 11th, 2008

Um mich von den Tatsachen abzulenken, dass ich immer noch keine Weihnachtsgeschenke habe, eigentlich was für mein Studium tun sollte und um dem vorweihnachtlichen Spam in meinem so beliebten Blog Herr zu werden, habe ich endlich mal das Update auf Wordpress 2.7 durchgeführt und mir dabei natürlich sofort das alte Theme zerstört, das leider nicht für die aktuelle Version portiert wurde. Gibt’s eben ein neues, ist eh schöner.

In other news:

  • Seit Oktober 2008 darf ich mich Bachelor of Science nennen
  • Bengt bringt sein neues Album wohl nicht mehr dieses Jahr raus
  • GTA IV läuft bei mir problemlos :-)

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Kostenpflichtiges Grafikupdate

August 8th, 2008

Mit einiger Verspätung ist das in einschlägigen Kreisen bereits sehnsüchtig erwartete, von der Xbox360 portierte Grafikupdate für FlatOut2 erschienen: FlatOut: Ultimate Carnage. Leider ist es mit knapp 30€ für die englische Version nicht ganz so günstig, dafür wurden allerdings auch keine von FlatOut2 bekannten Bugs gepatcht und der LAN-Modus entfernt. Damit jetzt jedoch jemandem anders die Schuld für schlecht funktionierende Online-Spiele und nur rudimentär umgesetzte Lobby-Funktionen in die Schuhe geschoben werden kann, wurde Microsoft Games for Windows Live! Support integriert, der als netten Nebeneffekt immerhin protzige Gamercards (sieherechts unten) und die altbekannten Achievements (rechts unten draufklicken) mitbringt. Read more…

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Jetzt mit favicon

August 5th, 2008

Mein tolles Blog hat jetzt ein noch tolleres favicon spendiert bekommen. Die Schriftart, in der das “t” (aaaaah ;-) geschrieben ist, nennt sich passenderweise “technoid” – falls das jemanden interessiert.
Viel Spaß mit dem neuen favicon!

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Outlook: Cannot turn off the reminder.

August 4th, 2008

Some time ago, my Outlook 2007 kept prompting me with the following error: “Cannot turn off the reminder. You may be reminded again. Could not open the item. Try again.” After experimenting for quite some time, I finally found a solution somewhere on google. Unfortunately, I only noted down the solution, but not where I found it – please let me know if you think I stole it from you. :-)

Outlook Error: Cannot turn off the reminder

Outlook Error: Cannot turn off the reminder

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Tabs für den Windows Explorer

August 4th, 2008

Wie es ja inzwischen schon Tradition ist, möchte ich auch heute kurz ein nützliches Plug-In vorstellen: QTTabBar.

QTTabBar unter vista

QTTabBar unter vista

Neben allerlei anderer nützlicher Dinge ermöglicht dieses Plug-In insbesondere die Verwendung mehrerer Explorer-Tabs in einem Fenster und ist damit die perfekte Alternative zu dem ganzen *Commander-Spielkram.

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Plok!

August 3rd, 2008

Hallo!

Weil ich einen Ort brauche, wo ich hin und wieder mal Blödsinn posten und Links bzw. Kurzbeschreibungen diverser nützlicher Tools, Kommandozeilenbefehle und Plug-Ins dumpen (so heißt das heute) kann – und sie danach auch wieder finde, habe ich mal ein Blog gestartet. Abgefahren, was?

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